Schulungen

heute schon verbessert?

Schulungen

Ausbildung Kranführer (DGUV Vorschrift 52 / BGI 555)

Inhalte der Ausbildung zum Kranführer

  1. Was ist ein Kran?
  2. Wer darf Krane führen?
  3. Steuerstände und Steuereinrichtungen
    Steuerung von Flur aus
    Steuerung vom mitfahrenden Steuerstand aus
  4. Vor Aufnahme des Kranbetriebes
    Kontrolle / Funktionsprüfung der Bauteile
    Belastungsangaben / Sicherungseinrichtungen
  5. etc.

An den Kranführer werden hohe Anforderungen und Erwartungen gestellt. Die Unfallverhütungsvorschrift „Krane“ (DGUV-Vorschrift 52) trägt dem Rechnung und fordert deshalb vom Unternehmer:
§ 29
Der Unternehmer darf mit dem selbstständigen Führen (Kranführer) eines Kranes nur Versicherte beschäftigen,

  1. die das 18. Lebensjahr vollendet haben,
  2. die körperlich und geistig geeignet sind,
  3. die im Führen des Kranes unterwiesen sind,
  4. etc.

Quelle: DGUV Vorschrift 52 / BGV D6

Warum ist es wichtig, die Handhabung eines Kran richtig zu erlernen?

Lasten zu transportieren ist schwierig und beschwerlich. Früher mussten die Menschen die Lasten selbst schleppen oder mit Hilfe von Tieren oder einfachen Mitteln bewegen. Heute stehen dafür kraftbetriebene Transportmittel, wie z. B. Fahrzeuge, Stetigförderer und Krane zur Verfügung. Der Mensch vervielfacht durch sie seine Kräfte. Diese Vervielfachung der Kräfte vergrößert aber auch die Gefährdungsmöglichkeiten. etc.

Handhabung von Anschlagmittel (BGI 556)

Inhalte der Ausbildung zum Anschläger

  1. Gesetze, Verordnungen
  2. Berufsgenossenschaftliche Vorschriften und Normen
  3. Persönliche Schutzausrüstung
  4. Ablauf eines Krantransportes mit den vier Grundregeln beim Anschlagen
  5. Die ein- und mehrsträngige Aufhängung
  6. Unterschied zwischen Hänge- und Schnürgang
  7. Auswahl der Anschlagmittel:
    ….. Benutzung verschiedener Lastaufnahmemittel: Klemmen, Vakuumheber, etc. …
  8. Besondere Gefährdungen
  9. Kennzeichnungen etc. …

Wie gehe ich an den Arbeitsplatz?

Trotz aller modernen Technik sind nicht alle Gefahren und Gesundheitsrisiken beim Transportieren von Lasten, beim Umgang mit Fahrzeugen, Kranen und Anschlagmitteln abzuwenden. Wenn technische Schutz nicht ausreicht, muss zumindest der Körper selbst geschützt werden. Besonders gefährdet sind beim Anschläger Kopf, Füße, Hände, Ohren und bei schlechter Witterung der ganze Körper. Der Unternehmer ist verpflichtet, geeignete Arbeitseinrichtungen bereitzustellen und Anschlagmittel zu beschaffen. Persönliche Schutzausrüstung : Kopfe, Füße, Gehör, Hände, Wetterschutzkleidung

Quelle: BGI 556

Warum ist die Schulung zum Anschläger so wichtig?

Trotz Mechanisierung bleibt ein hoher Anteil Handarbeit zu leisten. Vornehmlich beim Lasttransport durch Hebezeuge. Krane entlasten von schwerer körperlicher Arbeit, verlangen dafür mehr Kopfarbeit. Flurgesteuerte und funkferngesteuerte Krane machen den Anschläger für mehrere Funktionen verantwortlich. Durch die Leichtigkeit, mit der der Kran oder das Hebezeug die Last anhebt, wird die Gefahrensituation oft unterschätzt. Durch Schilderung von typischen Unfallsituationen sollen diese Gefährdungen deutlich erkennbar gemacht werden.

Ausbildung Flurförderzeuge (DGUV Grundsatz 308-001, [BGG 925 alt] DGUV Vorschrift 68 / BGI 545)

Ausbildungsstufen

Die Ausbildung umfasst im Wesentlichen 3 Stufen
Stufe 1: Allgemeine Ausbildung, …
Dauer: ab 20 Lehreinheiten, je 45 Minuten
Stufe 2: Zusatzausbildung, …
Stufe 3: Betriebliche Ausbildung, …
Die Ausbildungsdauer der Stufen 2 und 3 richtet sich nach Gerätebauart, Einsatzgebiet und bereits vorhandenen Fertigkeiten.

Rechtsgrundlagen

Innerbetrieblicher Einsatz:
Das Fahren von Flurförderzeugen mit Fahrersitz oder Fahrerstand ist in § 7 Abs. 1 der Unfallverhütungsvorschrift „Flurförderzeuge“ (DGUV-Vorschrift 68 [alt: BGV D27]) geregelt.
Danach darf der Unternehmer mit dem Steuern von Flurförderzeugen mit Fahrersitz oder Fahrerstand Personen nur beauftragen, die:

  1. mindestens 18 Jahre alt sind,
  2. für diese Tätigkeit geeignet / ausgebildet sind und
  3. ihre Befähigung nachgewiesen haben.

Der Auftrag muss schriftlich erteilt werden Einsatz im öffentlichen Straßenverkehr:
Für das Fahren von Flurförderzeugen muss der Fahrer außer der schriftlichen Beauftragung durch den Unternehmer, gemäß §2 des Straßenverkehrsgesetzes (STVG) die erforderliche Fahrerlaubnis besitzen. Die Einteilung der Führerscheinklassen ist in der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) geregelt.

Quelle: DGUV Grundsatz 308-001

Braucht man einen „Staplerschein“?

Jeder Betrieb, muss über Fahrer verfügen, die mit den Flurförderzeugen sicher, wirtschaftlich und zweckentsprechend umgehen können. Dies trifft insbesondere bei Gabelstaplern zu. Die Bedienung des Gabelstaplers funktioniert, auch aufgrund der Bauweise, anders als bei einem Kraftfahrzeug im Straßenverkehr. Da sich die Lenkachse hinten befindet, ergibt sich ein anderes Fahr- und Lenkverhalten. …

Durch Unkenntnis beim Führen eines Flurförderzeuges besteht große Gefahr.

Ausbildung Bediener von Hubarbeitsbühnen (DGUV Grundsatz 308-008, DGUV Information 208-019 [BGG/GUV-G 966 alt])

Ausbildung

Die Ausbildung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil und endet mit einer Abschlussprüfung. Die Dauer der Ausbildung ist abhängig vom Typ der Hubarbeitsbühne und der Art ihres Einsatzes. Sie beträgt in der Regel mindestens einen Tag.

Theoretische Ausbildung:
Rechtliche Grundlagen, Regeln der Technik, Aufbau, Funktion, Einsatzmöglichkeit verschiedener Bauarten, Betrieb allgemein, Übernahme, Unfallgeschehen ….

Praktische Ausbildung:
Einweisung , Arbeitstägliche Sicht- und Funktionsprüfung Aufbau, ….
Abschlussprüfung

Beauftragung

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung können die Bediener mit der Bedienung von Hubarbeitsbühnen, die im Zertifikat ausgewiesen sind, vom Unternehmer beauftragt werden. Zur Unterstützung des Unternehmers gibt es speziell gestaltete Bedienerausweise in denen die in der Ausbildung vorgekommenen Hubarbeitsbühnen benannt werden. Bei der eigentlichen Beauftragung ist anzugeben, für welche Arbeiten die Beauftragung gilt.

Quelle DGUV-Grundsatz 308-008

Anforderungen

Die Benutzung von Arbeitsmitteln bleibt geeigneten, unterwiesenen und beauftragten Personen vorbehalten. Der Unternehmer darf zum selbstständigen Bedienen von Hubarbeitsbühnen nur Personen beauftragen, die

  • das 18. Lebensjahr vollendet haben,
  • in der Bedienung unterwiesen sind,
  • ihre Befähigung nachgewiesen haben.

Kriterien für die Auswahl der Bediener:

  • Körperliche Eignung durch ärztliche Untersuchung G 25 „Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten“ sowie G 41 „Arbeiten mit Absturzgefahr“,
  • Verständnis für technischen Zusammenhänge …..
Ladungssicherung gem. VDI-Richtlinie 270 ff. Transportunternehmen / Verlader

Warum ist die Ladungssicherung so wichtig?

Die Aufgabe, den Straßenverkehr sicherer zu gestalten, stellt an Menschen, Fahrzeuge und Straßen hohe Anforderungen. Große Bedeutung erhält damit auch die oft unzureichend gesicherte Ladung. Grundsätzlich gilt daher, dass jeder der mit der Verladung und dem Transport von Gütern betraut ist, auch für eine sachgerechte Ladungssicherung verantwortlich ist – siehe Richtlinie VDI 2700 ff.

Was beinhaltet das Thema Ladungssicherung

  1. Rechtliche Grundlagen Verantwortlichkeiten von Fahrzeughalter …
  2. Physikalische Grundlagen Physikalische Kräfte, Gleit- / Reibwerte …
  3. Stabilität der Fahrzeugaufbauten Grundsätzliche Anforderungen …
  4. Zurrmittel
  5. Arten der Ladungssicherung …
  6. Ladeanweisungen (PKW, Transporter, LKW)

Rechtliche Grundlagen der Ladungssicherung

Mangelnde Ladungssicherung kann unter Umständen erhebliche Rechtsfolgen für die Betroffenen haben. Immer wieder stellen Beamte der Verkehrsbehörden fest, dass die Rechtsfolgen bei mangelhafter Sicherung der Ladung unterschätzt werden bzw. offensichtlich gar nicht oder unzureichend bekannt sind.Keine ordnungsgemäße Absicherung, fehlende Fachkenntnisse ….

Prüfung Leitern und Tritte (DGUV Information 208-016, [BGI 694 alt])

Nach welchen Kriterien sind Leitern und Tritte auszuwählen?

Bei der Auswahl hinsichtlich Bauart, Zubehör, Größe und Werkstoff müssen folgende Kriterien berücksichtigt werden:

  • Arbeitsaufgabe / Arbeitsweise,
  • ergonomische Bedingungen,
  • Wahl, ob Sprossen- oder Stufenleitern, ….

Zusätzliche Gefahren können ausgehen von:

  • Innerbetrieblichem Verkehr,
  • elektrischen u. maschinellen Anlagen, ……
  • Rohrleitungen, Behältern

Welche Bauarten von Leitern, Tritten und Zubehör sind gebräuchlich?
Sicherstellung durch geeignetes Zubehör

Quelle DGUV I 208-016 (alt BGI 694)

Wofür ist der Unternehmer verantwortlich, der Leitern und Tritte bereitstellen und benutzen will?

Bevor der Unternehmer eine Leiter oder einen Tritt als Arbeitsplatz oder als Zugang zu hochgelegenen Arbeitsplätzen bereitstellen und benutzen will, hat er im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln, ob nicht ein anderes Arbeitsmittel für diese Tätigkeit sicherer ist.

Betriebssicherheitsverordnung Abschnitt 5.1.4 des Anhangs 2.

Beispiele für bauliche Gegebenheiten können sein

  • enge Treppenhäuser (Wendeltreppen)
  • enge Räume (Toilettenräume)
  • enge Regalgänge …

Was ist bei der Prüfung und Instandhaltung zu beachten?

Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Leitern und Tritte wiederkehrend auf ordnungsgemäßen Zustand geprüft werden. Die Führung eines Kontrollbuches bezüglich Checkliste und Nummerierung ist hierbei von Vorteil.

Bei der Prüfung sollte besonders auf folgende Punkte geachtet werden:

  • Verschleiß, Verformung & Zerstörung von Bauteilen,
  • fehlende Bauteile,
  • ordnungsgemäße Funktion der Verbindungselemente.

Quellen DGUV I 208-016 und BetrSichV

Gefährdungsbeurteilung für Regalsysteme

Berufsgenossenschaftliche Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

BG-Regeln richten sich in erster Linie an den Unternehmer und sollen ihm Hilfestellung bei der Umsetzung seiner Pflichten aus staatlichen Arbeitsschutzvorschriften oder Unfallverhütungsvorschriften geben sowie Wege aufzeigen, wie Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren vermieden werden können…..
Sind zur Konkretisierung staatlicher Arbeitsschutzvorschriften von den dafür eingerichteten Ausschüssen technische Regeln ermittelt worden, sind diese vorrangig zu beachten.

Prüfung

Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass kraftbetriebene Regale und Schränke sowie Regale und Schränke mit kraftbetriebenen Inneneinrichtungen nach Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich, von einem Sachkundigen auf ihren sicheren Zustand geprüft werden.Rechtliche Grundlagen (Prod SG)
Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV).
Betriebe und Prüfung von Regalen (DIN EN 15635).
Bei Schäden verursachenden Einflüssen an den Regalen müssen regelmäßige Prüfungen (1 x jährlich) durchgeführt und dokumentiert werden (§11 BetrSichV).

Quelle DIN EN 15635

Begriffsbestimmungen

Im Sinne dieser BG-Regel werden folgende Begriffe bestimmt:

  1. Lagereinrichtungen sind ortsfeste sowie verfahrbare Regale und Schränke. Regale sind z.B. Fachbodenregale, Palettenregale ….
  2. Lagergeräte sind zur Wiederverwendung bestimmte Paletten mit oder ohne Stapelhilfsmittel, sowie Stapelbehälter. Paletten sind z.B. Flachpaletten aus Holz, Stahl….
  3. Stapelhilfsmittel sind zur Wiederverwendung bestimmte Hilfsmittel, die mit den Flachpaletten zu verbinden sind. ….
Presseneinrichter (BGI 551 / BGI 724)

Presseneinrichter/Kontrollperson

Pressen haben in der Umformtechnik eine große Bedeutung erlangt, weil sie ohne großen Aufwand im Rahmen ihrer Baugröße mit beliebigen Werkzeugen ausgerüstet und für unterschiedliche Formgebungsverfahren eingesetzt werden können.

§ Prüfung

Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass

  1. die Werkzeuge ordnungsgemäß eingerichtet sind,
  2. die entsprechende Betriebsart eingestellt ist,
  3. die vorhandenen Schutzeinrichtungen eingestellt und wirksam sind,
  4. erforderlichenfalls ersatzweise andere Sicherungsmaßnahmen getroffen sind, wenn Schutzeinrichtungen aus fertigungstechnischen Gründen nicht eingesetzt werden können,
  5. die Umstelleinrichtungen gegen unbefugtes Betätigen gesichert sind.

Insbesondere ist zu kontrollieren, ob die getroffenen Schutzmaßnahmen ausreichend und wirksam sind.

Quelle: DGUV Information 209-008

Betreiben von Arbeitsmitteln

Beauftragung eines Presseneinrichters/einer Kontrollperson nach DGUV Regel 100-500 (BGR 500 Kap. 2.3 Punkt 3.5) Pressen der Metallbe-/ und -verarbeitung